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“The Amazon is more colorful than you can possibly imagine,” said the Goshaws, whose son David also accompanied them on rheir Ecuador trip. In this small country that they considered to be “a safe haven” and “a treasure for travelers,” they experienced amazing diversity in landscape, environment, and culture—from snowy peaks in the land of the ancient Inca empire, to the steamy equatorial jungle, to ocean beaches. From Banos to Luna Runtun to Quito, their accommodations were always “pristine,” and the food and drink superb. - Haven Magazine

Was unsere Gäste sagen:

"After a few torrid nights in the Amazon jungle, the staff here and the place made 4 Australians extremely happy possums."
ANDREW CLARK "FOREIGN CORRESPONDANT ABC TV"



1 Strasse der Vulkane
2 Route der Sterne
3 Route der Orchideen,
Wasserfaelle und
Guayabas
   
  Reisezeit in Stunden
  Von: - Bis:  
New York - Quito = 7
Miami - Quito = 4
Quito - Baños = 3
Guayaquil - Baños = 5
Pastaza Korridor - Geschenk an die Erde

Im Jahre 1996 begann die Naturstiftung (Fundación Natura) Ecuadors, die groesste umweltbewusste Organisation des Landes, mit Unterstuetzung des World Wildlife Fund - International (WWF) und der Hollaendischen Regierung gemeinsam zu arbeiten, um einen Plan zu erheben und zu entwickeln, um die Entwicklung tragbarer natuerlicher Ressourcen innerhalb des Sangay Nationalparkes zu foerdern. Diese Studie zeigte auf, dass das ungeschuetzte Gebiet zwischen dem Sangay- und dem Llanganates Nationalpark, durchflossen vom Pastaza Fluss, falls es gestoert wuerde, sehr leicht schwerwiegende Folgen fuer die beiden Parks haben koennte. In anderen Worten, das Pastazaflussthal kann genausogut als ein natuerlicher Korridor bezeichnet werden, eine wichtige "biologische Dispersionszone" welche die beiden Parks verbindet und nicht, wie einige Leute zuvor angenommen hatten, eine natuerliche Bariere zur Zerstreuung.

Zwischen dem Sanguay- und dem Llanganates Nationalpark, zwischen den Siedlungen des "Gruenen Flusses" (Rio Verde) und des Shell, liegt der Pastaza Korridor. Er umfasst 41,517 Hektar, wovon 5,657 kultiviert oder besiedelt sind. 60% des Korridores liegen zwischen dem Kanton Baños und der Provinz Tungurahua und weitere 40% sind zwischen dem Kanton Mera und der Provinz Pastaza gelegen. Die Untersuchung, welche ueber 4 Jahre andauerte, wurde von qualifizierten Spezialisten durchgefuehrt, darunter Ökologen, Botaniker, Ornithologen, Genetiker und Sozialwissenschafter. Die Untersuchung war in erster Linie auf die Biologie konzentriert, hat aber auch umfassende Studien in den Sozialaspekten in den Plan miteinbezogen.

Einige der Ergebnisse der Studie lauten wie folgt:
  • Die sich am meisten unterscheidenste Saeugetiergruppe der Gegend representiert 55 der 101 Saeugetierarten. Die am meisten vorkommenste Art der Fledermaus ist die "Carolina Fledermaus";
  • 21 Arten von Sauegetieren die derzeit im Korridor leben sind vom aussterben bedroht;
  • Von 242 Vogelarten wurden Proben genommen, die bis zu 42 unterschiedlichen Familien angehören; 5 jener Familien sind nur hier beheimatet und weitere 3 sind vom aussterben bedroht. 30% sind als sehr sensible zu Standortwechseln einzustufen;
  • Es wurde festgestellt das Las Estancias (Río Negro), Madre Tierra (Mera) und Machay die 3 am meisten biodiversen Bereiche im Flur sind;
  • Genetische Studien von "Microsaeugetieren" zeigen an, daß der Pastaza Fluß keine Hauptsperre zur Verbreitung für diese Tiere ist. Ausserdem haben viele Nagetiere in beiden Parks nahe genetische Affinitäten mit den südlichen (peruanischen) und amazonischen Arten;
  • Durch diese Studien wurde festgestellt, dass das Pastaza Flusstal ein biologischer Flur und keine Sperre zur Verbreitung der dort lebenden Tierarten ist. Ausserdem wurde aufgezeigt, dass der Flur sogar ein höheres Niveau biologischer Verschiedenartigkeit in einigen Tiergruppen besitzt als die Parks selbst, welches ein unerwartetes Resultat war.

Nachdem man die spezifischen Kriterien erreicht hatte, welche vom World Wildlife Fund (WWF) verwendet werden um zu bestimmen welche Bereiche den Status "des Geschenks an die Erde" bekommen koennen (eine von den wichtigsten: die Bereitwilligkeit und die Fähigkeit der einheimischen Bevoelkerung die Schutzprogramme richtig zu entwickeln und zu handhaben). So wurde der Pastaza Fluss-Flur durch den WWF als ein "Geschenk an die Erde" benannt.

Einmal den Status bewilligt, wird jedes "Geschenk an die Erde" ein gekennzeichneter "gefährdeter Raum", der dann durch die WWF web sites, Publikationen und andere Formen von Mitteln gefördert wird, um oeffentliche und privaten Spenden zu erhalten. Dieses Kapital geht dann direkt zu den gekennzeichneten lokalen Managementmannschaften, damit diese ihre Schutzprogramme durchführen koennen. Keines dieser Gelder wird durch Regierungen gefiltert.

Implementierung, Management und der entscheidende Erfolg dieser Programme hängen von der einheimischen Bevoelkerung ab, gleichzeitig werden die lokalen Regierungen (in diesem Fall die Stadtbezirke von Baños und von Mera) miteinbezogen, besonders um neue Umweltschutzgesetze einzurichten und zu erzwingen.

Wie Sie sich bestimmt denken konnten, ist der Antrag, der von der Fundación Natura für den Pastaza-Fluss-Flur eingereicht wurde, angenommen worden. Die Mitteilung der Annahme kam im Februar 2002. Die amtliche Zeremonie, während deren der "Geschenk an die Erde" Titel vergeben wurde, war im Sommer 2002.

Dieses Schutzprogramm ist eine Zeit-geprüfte Reihe WWF-entworfener Projekte und fortwährender Managementsysteme (aehnlich dem des Pastaza Fluss-Flures), die sich wirkungsvoll in allen Bereichen der Welt geprüft haben. Der Erfolg dieser Programme lagert auf den Fähigkeiten, der Verpflichtung, der Mitarbeit und der Miteinbeziehung der einheimischen Befoelkerung. Der Prozeß beginnt mit der Ausbildung über Mediakampagnen und Seminare, der Bildung von Informationszentren, der Kreation und der Durchführung neuer Gesetze. Die praktische Ausbildung und die Unterstützungprogramme helfen den einheimischen Landwirten die Naturresourcen des Bereichs besser zu nutzen und somit wird eine wirklich stützbare Entwicklung und Erhaltung gefördert.

Dies ist vielleicht das Aufregenste was derzeit in Baños passiert. Falls das Programm erfolgreich verlaeuft hat es das Potential als Model, wenn nicht sogar als DAS model fuer die Zukunft Ecuadors herhalten zu koennen. Eine kleine Demonstration wie wertvoll die natuerliche Umwelt ist und was getan werden kann um diese zu bewahren und in einer nicht zerstoererischen Art weiterzuentwickeln, zum Wohle Aller!

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Photos & texts: Copyright - Olivier C. Currat

Foto: alle Rechte vorbehalten Olivier C. Currat


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