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Nationalparks

SANGAY NATIONALPARK
Von der Ecuadorianischen Regierung zum Nationalpark erklaert
und (gemeinsam mit den Galapagosinseln) von der UNESCO im Jahre
1983 zum Weltnaturerbe deklariert. Der 517,725 Hektar grosse Sangay
Nationalpark ist eine der schoensten Gegenden Ecuadors und der
ganzen Welt. Sangay sowie auch sein Nachbar Llangates Nationalpark,
ist ein Platz von erstaunenswerter biologischer Vielfalt, auch
beherbergt er eine hohe Anzahl an einheimischen Arten, speziell
Pflanzenspezien. Diese spektakulaere Vielfalt ist ein direktes
Resultat der geographischen und klimatischen Extreme des Parkes.
Mit Bergspitzen mit bis zu 5,230 metern ueber dem Meeresspiegel
und Taelern, welche bis tief in das Amazonas Basin (600 meter
ueber dem Meeresspiegel) hineinreichen, hat der Sangay Nationalpark
ein Mikroklima dass von subarktischen bis zu tropischen Temperaturen,
von Minusgraden bis hin zu 24 Grad Celsius warmem Wetter reicht.
Der Park beherbergt acht verschiedene Vegetationszonen, von subarktischen
bis hin zu tropischen Tieflandwaeldern, mit den Übergangsbereichen
zwischen diesen beiden Zonen, welche Lebensräume für
die interessantesten Pflanzenarten der Gegend zur Verfuegung stellen.
Bemerkenswerte Fauna umfaßt: "Tapirs", Baeren,
"Ocelots", Jaguars, Ottern, Kolibris, Kondore und Wild,
von denen viele seltene und gefährdete Arten sind.
Außerdem gibt es keinen besseren Platz als Luna Runtun,
von dem aus man diese erstaunliche ökologische Fülle
zugänglich machen kann. Da die sporadische Tätigkeit
des Tungurahuas den Zugang zu vielen Teilen des Parks schwierig,
wenn nicht sogar unmöglich gemacht hat, so bleibt Luna Runtun
sicher unter Tungurahua östlicher Flanke verstaut, einer
der zugänglichsten, sichersten und lohnendsten Bereiche für
Erforschung und Abenteuer. Von Luna Runtun aus haben Sie Zugang
zu der Wildniss und Schoenheit des Parkes, welcher gigantische
Vulkane beherbergt wie z.B. den Los Altares (nicht aktiv, 5,319
meter), Sangay (aktiv, 5,230 meter) und Tungurahua (aktiv, 5,016
meter), des Parkes juengster Vulkan.
LLANGANATES NATIONALPARK
Vielleicht ist kein anderer Ort der Erde weniger erforscht als
die oestlichen Spitzen des Llangates Nationalparkes. Die Mythen
verbunden mit diesem geheimnisvollen Platz und seinem fast unübertroffenen
Niveau an Artenvielfalt machen Llanganates zu einem der verblueffendsten,
natürlichsten Plätze auf unserem Planeten. Die 290.707
schroffen Hektar des Llanganates Nationalparks, von denen viele
Bereiche unvermessen sind, beinhalten Grund und Boden in den Provinzen
von Tungurahua, Pastaza, Cotopaxi und Napo. Die Topographie des
Parkes ändert sich mit der Höhe, welche von 1.200 Metern
über dem Meeresspiegel bis zu 4.571 Metern über dem
Meeresspiegel reichen. Wie dies auch der Fall ist mit dem Sangay
Nationalpark, so fuehren auch die drastischen geographischen Veraenderungen
des Llanganates Nationalparkes zu starken klimatischen Schwankungen
(von 3 bis 24 Grad Celsius). Der Jaehrliche Niederschlag im Park
liegt zwischen 1,000 und 4,000 mm.
Es wird erzaehlt (und es gibt auch Dokumentationen die das als
warscheinlich bezeichnen), dass Rumiñahui, Atahualpa's
General, den gesamten Inkagoldschatz in der Naehe des Llanganates
Sees vergraben hat. Dieses Vermögen war als Loesegeld fuer
Atahualpa bestimmt, doch waehrend des Transportes erfuhren die
Schatztraeger dass Atahualpa ermordet worden war. Als diese Nachricht
bekannt wurde, beschloss man den Schatz an einem "geheimen
Ort" zu verstecken. Seit der Kolonialzeit haben viele Expeditionen
versucht das Inkagold zu finden, doch ohne Erfolg. Viele dieser
missglueckten Versuche, manche vor nicht allzulanger Zeit, endeten
mit dem Tod der Schatzjaeger.
Das wahre Wunder des Nationalparkes und somit auch Ecuadors liegt
jedoch in der unberuehrten natuerlichen Schoenheit. Llanganates
rühmt sich eines der höchsten Niveaus an beheimateter
Artenvielfalt in der Welt zu haben. Neue Übersichten haben
194 Vogelarten, 51 Säugetiere und ueber 800 verschiedene
Pflanzen in diesem Bereich festgestellt. Einige von Llanganates
bemerkenswerteren Tierarten sind der "bebrillte Baer",
Andenrotwild, "Capybara", verschiedene Arten von Affen,
"Andentapir", der Jaguar, "Ocelot", verschiedene
Papageien und "Toucans".
Nachdem LLanganates schon vor Jahren als biologisches Reservat
bezeichnet wurde, bekam es 1996 den Namen eines Nationalparkes.
Luna Runtun ist nicht nur der einzige Luxuskurort von wo aus
Besucher Expeditionen in den Llangates Nationalpark unternehmen
koennen, es ist auch einer der wenigen Plaetze wo Besucher die
fantastische Aussicht des Parkes bequem von ihrem Zimmer aus geniessen
koennen.
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